Einheitliches Sperrsystem der MGA

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Sperrsystem soll für alle Online Casinos gelten

Auf Malta finden sich viele der renommiertesten Glückspielunternehmen, deren Lizenz von der Malta Gaming Authority erteilt wird. Um diese zu erhalten, müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden. Dieses Jahr gibt es hier allerdings einige Veränderungen, die in der nächsten Zeit umgesetzt werden. Der Spielerschutz besonders die Spielsuchtprävention steht dabei im Vordergrund. Aber auch die Bekämpfung von Geldwäsche und die der verschleierten Terrorismusfinanzierung sind relevante Themen, denen stärker entgegengewirkt werden soll.

Parlament stimmt Gesetzesänderung zu

Im Mai dieses Jahres hat das Parlament den Änderungen des Glückspielgesetzes zugestimmt. Hierin finden sich unter anderem Punkte wie die Durchsetzung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche, die man immer wieder versucht über Online Casinos versucht durchzuführen. Bei der Umsetzung soll insbesondere die Malta Gaming Authority (MGA) eine große Rolle spielen und mehr Verantwortung übertragen bekommen. Der Spielerschutz im Sinne eines einheitlichen Sperrsystems ist ebenfalls vorgesehen, wobei hier das Vorbild der landbasierten Spielbanken dienen soll.

Suchtprävention soll besser werden

Eine Bedingung, um eine Lizenz der Regulierungsbehörde MGA für ein Online Casino auf Malta zu bekommen ist die Suchtprävention. Bisher musste jeder Anbieter, Möglichkeiten bieten auf seiner Seite, um einer drohenden Sucht entgegen zu wirken, so zum Beispiel ein Programm zur Selbstsperre. Der Gedanke dahinter ist gut, jedoch weiß jeder, dass es nicht wirklich hilfreich ist. Denn jeder, der sich bei einem Casino sperren lässt, kann er sich in der nächsten Internet Spielbank gleich darauf ein neues Konto anlegen.

Den verantwortlichen Behörden ist klar, dass das keine effektive Lösung ist und so arbeitet man daran ein einheitliches System aufzubauen, bei dem alle Anbieter im Internet sowie die Spielbanken auf Malta kombiniert werden. Somit würde man sich mit einer Sperre wirklich selbst schützen und nicht auf anderem Wege wieder weiterspielen.

Verantwortungsvolles Spielen hat Priorität

Die Glücksspielbehörde gibt selbst an, dass es oberste Priorität hat, den Kunden alle Möglichkeiten zur Verfügung stellen zu können, um verantwortungsvoll zu spielen. Dem Glücksspielbetreibern würde das System zu Gute kommen. In den vergangenen Jahren haben sie alle vereinzelt versucht verschiedene Maßnahmen einzuführen, die dem Spieler den Selbstschutz einfach macht. Das einheitliche Selbstausschlusssystem hat somit nicht nur für die Verbraucher Vorteile.

Ausweitungspläne für das Sperrsystem

Vor der Einführung des Systems denkt man bereits einen Schritt weiter und möchte anderen Anbietern im Ausland die Möglichkeit bieten, sich freiwillig daran zu beteiligen. Der grenzübergreifende Einsatz muss allerdings genau geprüft werden. Damit wären besonders die Kunden verschiedener Spielbanken geschützt, die sich einmal sperren und bei allen Anbietern geblockt wären, sobald sie auffälliges Spielverhalten feststellen.

Probleme des Selbstausschlusssystems

Aktuell wird das System noch auf verschiedene Details geprüft. Die Grundidee steht fest, doch die Umsetzung muss geprüft werden, da nicht nur die technischen Voraussetzungen getestet werden müssen. Eine weitere Hürde ist das Europarecht bzw. die DSGVO, denn für ein solches System müssen Daten übermittelt werden und der Datenschutz darf unter keinen Umständen verletzt werden durch ein solches System, dass von einer staatlichen Behörde eingeführt werden soll. Bevor es also an den Start geht, warten noch einige Probleme, die erst gelöst werden müssen. Und danach technische Tests, sodass auch alles stabil läuft und zu keinerlei Komplikationen innerhalb der einzelnen Casinos führt.

Weitere Veränderungen kommen ebenfalls

Was die Lizenz Vergabe betrifft wird es auch eine entscheidende Veränderung geben. Es wird keine Multi-Lizenz mehr verfügbar sein, sondern zwei verschiedene Genehmigungen. Dabei handelt es sich um eine Business-to-Consumer (B2C) und eine Business-to-Business (B2B) Lizenz, bei der jeweils das bestimmte Geschäftsmodell und deren Vertrieb reguliert wird. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, die lediglich im B2B Bereich tätig sind zu stärken, werden sie von der Glücksspielsteuer befreit.

Mehr Rechte für MGA

Die Malta Gaming Authority soll im Zuge der Gesetzesänderung mehr Befugnisse bekommen, sodass sie die regulatorischen Ziele besser erfüllen kann. Dabei geht es insbesondere um die Durchsetzungsfunktionen, die gestärkt und erweitert werden sollen. Einen ganz besonderen Kampf hat die MGA außerdem der Geldwäsche angesagt, gegen die man verstärkt vorgehen will, um sie möglichst komplett zu verhindern. Ein weiteres Thema ist auch die Finanzierung von Terrorismus, was über die Spielbanken versucht wird zu verschleiern und wogegen man angehen wird.

Sportwetten unter Beobachtung

Neben dem generellen Glücksspiel stehen auch die Sportwetten auf der Agenda. Manipulationen von Wetten sollen aufgedeckt und unterbunden werden. Die Behörden verpflichten hierzu auch die Anbieter Wetten genau zu beobachten und verdächtige Vorkommnisse zu melden. Ein Zusammenspiel der lokalen Behörden mit der National Anti-Corruption Task Force wurde daher angekündigt.

Die tatsächliche Umsetzung aller Neuerungen der Gesetzesänderung zur Glückspiellizenz auf Malta muss erst noch erfolgen und wird sicher genau beobachtet. In vielen europäischen Ländern ergeben sich gerade Gesetzesänderungen, um einen regulierten Markt zu schaffen und die Veränderungen könnten sich auch auf die Regulierungen im Ausland auswirken.

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