Die beliebtesten Kartenspiele in Deutschland

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Kartenspiele sind nach wie vor noch immer populär in Deutschland

In Deutschland haben Kartenspiele eine weitreichende Tradition und sind seit vielen Generationen beliebt. Das praktische an dem Spiel war schon immer, dass man es überall spielen konnte und die Karten einfach mitzunehmen waren, sodass man auch unterwegs problemlos spielen konnte. Bis heute gibt es kaum einen Haushalt, bei dem es kein Kartenspiel zu finden gibt. Die Kartenfarben unterscheiden sich in alten Kartensets noch etwas von den Heutigen. Früher gab es die Schellen, Herz, Laub und Eichel. Die Farben sind heute den gängigen Symbolen Karo, Herz, Pik und Kreuz gewichen.

Evolution der Kartenspiele

Während in vielen Regionen Deutschlands das Kartenspielen nicht mehr ganz so beliebt ist, sind es sowohl die traditionsgetriebenen Regionen, die nach wie vor sogar klassischen Kartenturniere veranstalten. Früher gehörte Skat und Doppelkopf oder Schafkopf zum gängigen Repertoire eines jeden. Heutzutage können viele mehr mit Blackjack oder Poker anfangen und ziehen diese Spiele, die man auch in den Online Casinos findet, den klassischen deutschen Kartenspielen vor. Interessanterweise sind es gerade die Jugendlichen, die wieder mehr Interesse an den traditionellen Kartenspielen zeigen und sich die Regeln wieder aneignen.

Kartenspiele verbreiteten sich in Europa im 14. Jahrhundert und stammten ursprünglich aus dem Orient

Anfänge der Kartenspiele

Kartenspiele verbreiteten sich in Europa im 14. Jahrhundert und stammten ursprünglich aus dem Orient. Während jedes Land seine eigenen Kartenfarben hatte (Reiher, Falke, Reh und Ente in Deutschland) und auch die Namen der Karten unterschiedlich waren (Ober, König, Unter) wurden selbstverständlich auch die Regeln der Spiele auf die entsprechenden Kartensätze angepasst und konnten daher nicht über die Grenzen hinaus gespielt werden ohne dass man sie angepasst und verändert hätte. Die französische Variante der Karten etablierte sich letzten Endes europaweit und ist bis heute der gängige Kartensatz.

Das erste in Deutschland populäre Kartenspiel war Landesknecht und in Abwandlungen davon sind heute noch Skat und Schafkopf bekannt. Besonders durch die Kriege wurden auch neue Spiele verbreitet. Die Soldaten haben in der Freizeit gerne Karten gespielt und so trafen regionale Unterschiede aufeinander und wurden dann bei der Heimkehr wieder an andere weitergegeben und verbreitet.

Skat als beliebtester Klassiker

Skat gilt als eines der ältesten Kartenspiele in Deutschland und es ist eine Ableitung aus dem ersten überhaupt bekannten Spiel, von dem man heutzutage etwas weiß. Das Stichspiel klingt an sich ganz einfach und doch ist es ziemlich kompliziert. Man spielt es zu dritt mit einem 32 Karten Deck und versucht in jeder Runde einen Stich gegenüber den anderen beiden Spielern zu erzielen. Generell wird heutzutage nicht mehr so oft Karten gespielt wie es früher der Fall war, dadurch ist das Spiel auch nicht mehr so verbreitet. Während der klassische Stammtisch in den Kneipen und Wirtshäusern heutzutage nicht mehr so sehr stattfindet, ist auch Skat etwas in Vergessenheit geraten.

Spielregeln beim Skat

Die Spielregeln sind recht kompliziert, wobei der komplizierteste Part das sogenannte Reizen ist. Hierbei wird festgestellt, wer der Solospieler ist und gegen die anderen beiden antreten muss. Zunächst bekommt aber jeder Spieler einmal 10 Karten, der Reihe um werden erst 3, dann 4 und dann nochmal 3 Karten gegeben. Die übrig gebliebenen 2 werden umgedreht bei Seite gelegt (in den Skat gedrückt). Wenn das erledigt ist sortiert jeder seine Karten und muss durchzählen, denn dann beginnt das Reizen, bei dem auch die Spielart festgelegt wird. Die gängigsten Spielarten sind das Farbspiel, hier wird eine Farbe wie z.B. Herz als Trumpf festgelegt oder das Grand bei dem nur die Buben Trumpf sind.

Reizen beim Skat

Das Reizen ist eine Art Auktion bei der der Solist festgelegt wird, der zwar gegen die anderen beiden allein antreten muss, aber dafür die Spielart festlegen kann. Man zählt die Punkte der Karten auf der Hand und gewinnt das Reizen mit möglichst vielen Punkten. Aber auch das ist anfangs etwas kompliziert, bis man es verinnerlicht hat. Derjenige der das Reizen gewinnt, darf dann auch den Skat aufnehmen (die 2 Karten auf der Seite) und von seiner Hand dann 2 beliebige Karten verdeckt wieder auf den Tisch legen (drücken). Danach darf er ansagen welche Spielart er spielen möchte.

Wichtig ist hierbei der Kreuz Bube, wer ihn hat zählt ab ihm in der Farbreihenfolge rückwärts bis zur ersten Lücke. Wer den Kreuzbauer nicht hat zählt in der Farbreihenfolge rückwärts bis zum ersten vorhandenen Buben (Bsp. ohne 1, ohne 2). Der ermittelte Wert wird dann nochmal mit 1 addiert (Bsp. ohne 2 Spiel 3), so ergibt sich der Multiplikator für den Grundwert (zb: Herz = 10), dadurch ergibt sich ein Reizwert von 3×10=30. Nachdem jeder seinen Reizwert ermittelt hat beginnt das Reizen und immer zwei bieten miteinander um einen Wert größer gleich 18 bis einer passen muss und dadurch ausscheidet. Der Spieler, der übrig bleibt hat das Reizen dann gewonnen.

Es gibt noch Extras für das Spiel, wenn der Skat nicht aufgenommen wird (Hand). Wenn alle 10 Karten offen gespielt werden und nicht verdeckt (Offen). „Schneider“ nennt man es, wenn 30 oder weniger Augen von beiden Spielern gemeinsam vorhanden sind und wenn der Gegner keinen Stich erhält, heißt es dann „Schwarz“, wobei beide „angesagt“ sein können, wenn man es vor der ersten ausgespielten Karte ansagt. „Kontra/Re“ verdoppelt den Wert.

Skat ist eines der ältesten Kartenspiele, das in Deutschland gespielt wird. Man spielt es zu dritt mit 32 Karten

Wertung des Spiels

Am Ende des Spiels werden die Augen aller Stiche zusammengezählt. Beim Solospieler seine Karten sowie die abgelegten Karten als die des Skat und bei den anderen werden die Stiche beider zusammen gewertet. Die Summe aller Kartenwerte außer der 7, 8 und 9 (Luschen) ergeben den Gesamtwert. Während 120 Augen im Spiel sind, braucht der Einzelspieler 61, um zu gewinnen. Wenn er Schneider oder Schwarz angesagt hat, dann brauch er sogar 90 bzw. 120 Augen um als Gewinner hervor zu gehen. Analog zum Reizen wird dann die Endpunktezahl errechnet. Ein nicht angesagtes Schwarz oder Schneider ergibt jeweils einen zusätzlichen Punkt. Für ein angesagtes Kontra/Re wird verdoppelt. Und wenn ein Spieler höher gereizt hat als sein Spiel wert war, hat immer mit dem Spielwert verloren.

Werte aufschreiben

Hier gibt es zwei verschiedenen Möglichkeiten, auf die sich die drei Spieler einigen müssen. Die erste Variante sieht vor, dass immer nur dem Alleinspieler die Punkte aufgeschrieben werden. Wenn er gewinnt bekommt er den einfachen Spielwert als positive Punktezahl notiert, sollte er verlieren bekommt er den doppelten Wert des Spiels, was dann 240 Punkten entspricht, als negativen Wert notiert. Diese Variante wird bei offiziellen Skatturnieren verwendet.

Alternativ kann man auch allen Spielern Punkte notieren. Das würde bedeuten, wenn der Alleinspieler gewinnt bekommt er die doppelte positive Wertung notiert, während die anderen jeweils den einfachen Wert des Spiels als negative zahl aufgeschrieben bekommen. Wenn der Solist verliert, erhalten die anderen jeweils 120 positive Punkte (Gesamtwert des Spiels) und der Einzelspieler den doppelten Wert (240) als negativen Betrag auf sein Konto.

Das Gesellschaftsspiel Rommé

Rommé gehört zu den drei beliebtesten Kartenspielen in Deutschland und ist sowohl für Kinder als auch erwachsene gleichermaßen interessant. Für Kinder ist es spannend, da man es mit der ganzen Familie spielen kann und die Regeln zumindest so einfach verständlich sind, dass die Kleinen ebenfalls mitmachen können. Da es bei dem Spiel aber auch um Taktik geht wird es gern auch in einer Runde mit nur Erwachsenen Spielern am Abend gespielt. So kommt jeder auf seine Kosten und kann die Unterhaltung durch das Spiel genießen, dass bis sogar ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann.

Anleitung zum Rommé Spiel

Gespielt wird mit 110 Karten, die sich aus zwei normalen Kartendecks á 52 Karten sowie 6 Jokern ergeben. Heutzutage gibt es auch bereits spezielle Rommé Spiele, sodass man keine Karten mehr zusammenführen muss, sondern direkt 110 Karten vorfindet inklusive der Joker. Generell gilt, die Reihenfolge wie sie auf den Karten aufgedruckt ist wobei das Ass sowohl als 1 als auch als 11 nach dem König gelegt werden kann. Ziel ist es alle Karten, die man auf der Hand hat abzulegen und somit das Spiel für sich zu entscheiden. Das Spiel eignet sich für zwei oder mehr Personen wobei in der ersten Runde jeder Spieler 13 Karten auf die Hand bekommt. Zudem wird der Ziehstapel (Karten sind verdeckt) auf den Tisch gelegt und die oberste Karte eröffnet den Ablegestapel und ist aufgedeckt, sodass jeder diese sehen kann.

Spielzug beim Rommé

Der Spieler links vom Geber beginnt und muss eine Karte aufnehmen, hierbei hat er die Wahl zwischen einer verdeckten Karte vom Ziehstapel oder die oberste aufgedeckte Karte vom Ablegestapel. Wer einen gültigen Satz (mindestens 3 Karten und einen Wert von 30 Punkten) auf der Hand hat kann diesen legen, muss ihn aber noch nicht auslegen und könnte ihn auch auf der Hand halten. Ein Joker kann beliebig für jede Karte eingesetzt werden und ausgelegt auch jederzeit durch die entsprechende Karte ausgetauscht werden auch von anderen Spielern. Pro Spielzug darf allerdings nur eine gültige Kombination gelegt werden. Sobald man selbst „aufgemacht“ hat, darf man auch bei anderen Spielern an deren Sätze anlegen, allerdings ist auch das freiwillig, da man seine Karten jederzeit auf der Hand behalten kann.

Ablegen ist Pflicht

Nach dem Spielzug muss man eine Karte ablegen und zwar aufgedeckt auf dem Ablegestapel. Hierbei gilt, dass man nicht die gleiche Karte, die man zuvor vom Ablegestapel genommen hat, dort im gleichen Spielzug wieder ablegen darf. Eine Karte vom Ziehstapel darf natürlich im gleichen Zug auch abgelegt werden. Der Spieler, der alle Karten aus- oder anlegen konnte und seine letzte Karte auf den Ablegestapel werfen konnte, hat gewonnen. Wichtig hierbei ein Rommé zu machen ist das beim legen der letzten Karte auch zu sagen und es muss die letzte Karte abgelegt werden. Sollte er nur alle Karten legen, wenn er dann keine Karte mehr zum ablegen hat, dann ist der Spielzug ungültig.

Punktewertung nach der Runde

Die anderen Spieler dürfen ihre Karten nach einem Rommé nicht mehr legen, sondern müssen alle Karten auf der Hand als negative Punkte zählen. Alle Bildkarten zählen 10 Punkte, jedes Ass wird mit einem Punkt berechnet, ein Joker mit 20 Punkten und die Zahlenkarten mit ihrem jeweiligen Wert. Die Punkte werden notiert und man spielt entweder eine feste Rundenzahl oder macht eine Punktzahl aus nachdem das Spiel vorbei ist.

Sonderregeln beim Rommé

Klopfen kann man, wenn man nicht an der Reihe ist aber auf dem Ablegestapel eine Karte kommt, die man dennoch gerne hätte. Wenn der Spieler, der an der Reihe ist, die Karte nicht selbst haben, dann kann der Klopfer sie aufnehmen, muss aber zusätzlich 2 karten vom Ziehstapel nehmen.

Wer es schafft alle seine Karten mit nur einem Mal auszulegen, ohne dabei bei anderen anzulegen und die letzte Karte ablegen kann, der hat ein sogenanntes Rommé Hand. Die Minuspunkte der anderen Spieler zählen in dem Fall doppelt.

Schnelle Runden beim Schwimmen

Schwimmen ist ein einfaches Spiel, dass man gut und gern zwischendurch spielen kann, da die Runden oft schnell durchgespielt sind und man sich nicht extra viel zeit dafür nehmen muss. Es ist gerade für unterwegs geeignet und sehr beliebt. Besonders durch die Flexibilität der Personenzahlen eignet es sich immer wieder, da zwischen 2 und 9 Personen mitspielen können und man nur ein einfaches 32er Kartendeck benötigt um Starten zu können.

Schwimmen kurz erklärt

Der Geber verteilt drei Karten verdeckt an jeden Spieler und legt drei weitere Karten ebenfalls verdeckt in die Mitte. Nun schaut sich jeder seine Karten an. Der Geber darf sich die verdeckten karten in der Mitte ebenfalls anschauen und entscheiden, ob er seiner karten durch diese ersetzen möchte. Anschließend deckt er die Karten in der Mitte auf und jeder Spieler kann sich im Uhrzeigersinn entscheiden, ob er eine Karte aus der Mitte durch seine austauschen will oder drei neue Karten aus dem übrig gebliebenen Stapel haben möchte bzw. einfach seine Karten behalten.

Beim Schwimmen gewinnen

Ziel einer jeden Runde ist es möglichst nah an die zahl 31 mit seinen Karten zu kommen. Punkte gibt es sowohl für gleichen Wert der Karten unterschiedlicher Farben oder für verschiedene Karten der gleichen Farbe. Drei gleiche Karten werten dabei 30,5 Punkte, ein Ass sind immer 11 Punkte, Bilder werden mit 10 bewertet und die Zahlen entsprechen dem Aufdruck auf der Karte. Zwei Besonderheiten stellen die Kombinationen Feuer (drei Asse) oder Schnauz (drei Karten einer Farbe z.B. Ass, Bube, Dame) ergeben immer 31 und können direkt gelegt werden. Dadurch wird die Runde beendet. Jeder Spieler hat 3 Leben wobei eines immer verloren geht, wenn er eine Runde verliert. Der Spieler, der am Ende übrigbleibt, hat gewonnen. Alternativ kann der jeweilige Gewinner der Runde sich auch seine Punkte notieren und man spielt eine feste Anzahl von Runden. Gewinner ist dann derjenige mit den meisten Punkten.

Doppelkopf spielt man mit Taktik

Es gehört mittlerweile auch zu den traditionsreichen Spielen und wird immer beliebter. Doppelkopf ist nicht ganz so kompliziert wie Skat und dennoch muss man die Regeln kennen vor allem, um die taktischen Züge zu spielen, da hier deutlich mehr Fokus auf der Taktik liegt. Anders als beim Schwimmen spielen dauern die Runden deutlich länger und das Spiel kann sich schon etwas in die Länge ziehen, da man es für gewöhnlich über mehrere Runden spielt. Man spielt es am Besten mit den Freunden als abendfüllendes Programm oder wenn man generell keine Eile hat. Andernfalls kann man sich nicht ausreichend konzentrieren, was das Spiel auf jeden Fall voraussetzt. Man sollte zudem immer erfahrene Spieler am Tisch haben, die bereits zuvor Doppelkopf gespielt haben.

So funktioniert Doppelkopf

Zunächst einmal benötigt man für die 4 Spieler, die Doppelkopf voraussetzt, ein Kartenset bestehend aus 48 Karten. Zwei reguläre Kartendecks ohne die Karten bis zur Neun, die ausgenommen vom Spiel sind. Wichtige zu wissen vorab ist, dass alle Karten mit der Farbe Karo sowie sämtliche Buben und Damen jeweils ein Trumpf sind sowie die Herz 10, die der ranghöchste Trumpf ist. Nachdem jeder Spieler 12 Karten erhalten hat, finden sich zwei Teams zusammen. Diese ermitteln sich aus den Karten, denn die zwei Spieler mit jeweils einer Kreuz Dame sind das Re-Team. Das wiederum stellt sich erst im Spiel heraus. Die anderen beiden Spieler am Tisch bilden das Kontra-Team. Sollte ein Spieler beide Kreuz Damen haben, dann kann er selbst entscheiden, ob er allein gegen die anderen drei antreten wird oder ob er einen Partner braucht. Das Team mit den Kreuz Damen brauch für einen Gewinn mindestens 121 Punkte, während das andere Team mit einem Punktestand über 120 gewinnt.

Kartenzählen beim Doppelkopf

Beginnen darf immer der Spieler links vom Kartengeber und darf mit einer beliebigen Karte starten. Die Mitspieler müssen dann jeweils die gleiche Farbe legen, außer sie haben keine passende Spielkarte auf der Hand. Dann kann jede beliebige Farbe gelegt werden, die dann aber von den anderen übertrumpft wird. Ausnahme sind dabei die Trümpfe, die auch jederzeit gelegt werden können. Gewinner der Runde ist die stärkste Karte und der jeweilige Spieler nimmt den Stich zu sich. Wenn alle Karten abgelegt wurden, wird der Sieger der Runde ermittelt indem man die Karten der Stiche auszählt. Die Kartenwerte betragen 11 für das As, Zehn ist auch 10 wert, der König wird mit 4 berechnet, Dame mit 3, der Bube mit 2 und die Neun ist nichts wert. Insgesamt sind 240 Punkte im Spiel, damit gewinnt das Re-Team mit 120 und das Kontrateam mit mindestens 121 Punkten.

Maumau – der Klassiker aus der Kindheit

Wer kennt es nicht, eines der einfachsten Kartenspiele das auch mit Kindern bereits gespielt werden kann ist Maumau und zählt damit sicher zu den Klassikern aus der Kindheit. Gespielt wird es mit mindestens 2 bis maximal 4 Personen. Es gibt auch noch die Variante es mit bis zu 8 Leuten zu spielen, dann werden allerdings 2 Kartendecks benötigt. Je nach Anzahl der Personen werden die Karten verteilt, jeder Spieler erhält 5 Karten. Bei 2 oder 6 Spielern werden 7 Karten jeweils ausgegeben und bei 3 oder 7 Spielern erhält jeder 6 Karten. Die restlichen karten werden nochmals gemischt und als Ziehstapel auf dem Tisch platziert.

Ablauf und Specials bei Maumau

Die oberste Karte des Ziehstapels wird abgehoben und gelegt, damit ist die Farbe zu Spielbeginn festgelegt. Im Falle eines Buben, darf der Geber eine Kartenfarbe bestimmen. Im Uhrzeigersinn muss nun jeder Spieler eine Karte passend der Kartenfarbe legen. Alternativ kann eine Karte mit dem übereinstimmenden Wert aber einer anderen Farbe gelegt werden. Hat der Spieler kein passendes Blatt auf der Hand muss er eine Karte vom Stapel ziehen, wenn die neue Karte passt kann er sie sofort legen andernfalls auf der Hand aufnehmen und der nächste ist an der Reihe. Ende des Spiels ist, wenn man keine Karten mehr auf der Hand hat. Es gibt noch drei Sonderkarten im Spiel. Bei einer 7 muss der nächste Spieler 2 Karten ziehen. Sollte dieser aber auch eine 7 legen können, dann muss der danach folgende Spieler 4 Karten ziehen. Das addiert sich immer weiter bis einer keine 7 mehr legen kann. Wer eine 8 legt sorgt dafür dass der nachfolgende Spieler eine Runde aussetzen muss und bei einem Buben, darf man sich eine neue Kartenfarbe wünschen die der nächste Spieler legen muss.

Spielende mit Ansage

Sollte der Ziehstapel aus sein so werden die bereits gelegten Karten bis auf die oberste neu gemischt und als neuer Ziehstapel bereitgelegt. Wichtig gegen Ende ist immer, dass man bei der vorletzten Karte „Mau“ und bei der letzten Karte „Mau Mau“ ansagt. Wer das vergisst muss zur Strafe zwei Karten ziehen und das Spiel ist nicht beendet. Im Idealfall legt man als letzte Karte einen Buben, dann zählen die Minuspunkte der Gegner doppelt. Notiert werden die Karten, die die Verlierer jeweils noch auf der Hand haben als Minuspunkte, wobei hier ein Bube 20 und ein Ass immer mit 11 berechnet wird.

Kartenspiele als beliebte Tradition

Neben den Kartenspielen im Casino gibt es also noch einige weitere Varianten von spannenden Kartenspielen. Das Problem hierbei ist leider immer, dass man mindestens einen Mitspieler benötigt. In den Spielbanken hingegen gibt es den Croupier und weitere Mitspieler, die sich automatisch dazu gesellen. Man muss also nicht erst eine ganze Runde zusammensuchen und einen Termin vereinbaren, sondern man kann ganz spontan beschließen, dass man spielen möchte und schon geht es los. Dennoch sind die klassischen deutschen Kartenspiele für eine gemütliche Runde auch immer wieder ein absolutes Highlight.

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